Gemeinsame Priorisierung & Mitentwicklung durch die Nutzergruppe

Ausgangssituation

Pengueen ist in den letzten Jahren stark gewachsen — nicht nur durch eigene Ideen, sondern vor allem durch die Rückmeldungen der Menschen, die täglich damit arbeiten. Viele Funktionen, die heute selbstverständlich wirken, sind entstanden, weil Nutzer*innen uns Hinweise gegeben, Probleme gemeldet oder konkrete Wünsche geäußert haben.

Diese Erfahrung hat gezeigt:

Sinnvolle Software entsteht nur gemeinsam — aus denen, die sie anwenden, und denen, die sie entwickeln.

Deshalb haben wir uns entschieden, die Zusammenarbeit mit unserer Nutzergruppe auf ein neues Niveau zu heben.

Die Herausforderung

In klassischen Softwareprojekten läuft es oft so:

  • Die Anbieter entwickeln Funktionen „im stillen Kämmerlein“.
  • Die Nutzer*innen erfahren erst spät, was kommt.
  • Prioritäten werden intern festgelegt.
  • Rückmeldungen gehen in E‑Mails oder Supporttickets verloren.
  • Die Zielgruppe hat wenig Einfluss auf die tatsächliche Entwicklung.

Das führt dazu, dass Software an den Menschen vorbeientwickelt wird, die sie eigentlich nutzen sollen.

Wir wollten das anders machen.

Lösung mit Pengueen: Transparente Mitentwicklung durch die Nutzergruppe

Wir haben unser Ticketsystem vollständig für unsere Kund*innen geöffnet. Damit entsteht ein Modell, das es so bei kaum einem anderen Anbieter gibt:

1. Vollständige Transparenz

Alle Nutzer*innen sehen:

  • welche Tickets es gibt
  • welche Fehler gemeldet wurden
  • welche Ideen auf der Liste stehen
  • woran wir gerade arbeiten
  • was wir planen

Keine Blackbox. Keine versteckten Roadmaps. Alles offen.

2. Gemeinsame Priorisierung per Sterne‑System

Jedes Ticket kann mit 1–5 Sternen bewertet werden. So entsteht eine klare, demokratische Priorisierung:

  • Was vielen wichtig ist, rutscht nach oben
  • Was weniger relevant ist, bleibt weiter unten
  • Wir entwickeln nicht „ins Blaue hinein“, sondern entlang echter Bedürfnisse

3. Eigene Tickets anlegen

Nutzer*innen können selbst Tickets erstellen:

  • Funktionswünsche
  • Ideen
  • Probleme
  • Verbesserungsvorschläge

Wir prüfen jedes Ticket und integrieren es, wenn es sinnvoll ist.

4. Direkter Draht zur Entwicklung

Die Nutzergruppe ist nicht nur „Feedbackgeber“. Sie ist Teil der Weiterentwicklung.

Das ist einer der größten Vorteile eines kleinen, unabhängigen Teams:

Man kommt so nah an die Entwicklung wie bei kaum einem anderen Softwareanbieter.

Warum das für die Nutzergruppe so wertvoll ist

Dieses Modell schafft:

  • echte Mitgestaltung
  • Transparenz
  • Vertrauen
  • Priorisierung nach realen Bedürfnissen
  • eine Plattform, die sich an der Praxis orientiert
  • eine enge Zusammenarbeit zwischen Anwenderinnen und Entwicklerinnen
  • eine Software, die mit der Zielgruppe wächst

Und es zeigt etwas Grundsätzliches:

Kundenorientierter kann man Software nicht entwickeln.